PDA-Spezialist Handspring kann sich verbessern
Musste der PDA-Spezialist und PalmOS-Lizenznehmer Handspring im dritten Quartal noch kräftig Federn lassen, so sieht sich die Firma im vierten Quartal wieder auf dem Weg der Besserung.
Musste der PDA-Spezialist und PalmOS-Lizenznehmer Handspring im dritten Quartal noch kräftig Federn lassen, so sieht sich die Firma im vierten Quartal wieder auf dem Weg der Besserung. Zwar kam immer noch ein Verlust zustande -- der war aber niedriger als zuvor: 15,4 Millionen US-Dollar Netto-Verlust (11 Cents pro Aktie) kamen zusammen, nachdem es in der gleichen Periode des Vorjahrs noch 67,2 Millionen US-Dollar waren. Ohne Sonderfaktoren entstand bei Handspring im vierten Quartal ein Verlust von 11,7 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr fielen Verluste von 91,6 Millionen US-Dollar an; im Vorjahr schrieb Handspring noch rote Zahlen in Höhe von 126 Millionen US-Dollar.
Und trotz reduzierter Umsatzerwartungen hofft Handspring, durch ein Anziehen der Verkäufe im Weihnachtsgeschäft zum Jahresende wieder in die Gewinnzone zu kommen. Im abgeschlossenen Quartal lag der Umsatz bei 49 Millionen US-Dollar, im gleichen Vorjahresquartal waren es dagegen noch 61 Millionen US-Dollar. Im Gesamtjahr schaffte der PDA-Hersteller einen Umsatz von 240,7 Millionen US-Dollar, verglichen mit 370,9 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Aber Handspring hofft darauf, dass die PDAs mit integriertem Handy, die man unter dem Label Treo auf den Markt brachte, den Umsätzen wieder auf die Sprünge helfen -- und den Gewinnen, da die Treos im Unterschied zu den normalen Handspring-PDAs noch in einem höheren Preissegment angesiedelt sind. So erwartet das Unternehmen zumindest beim Umsatz eine ansteigende Tendenz: Im ersten Quartal sollen es 50 bis 60 Millionen US-Dollar werden, im zweiten Quartal dann 80 bis 90 Millionen US-Dollar. (jk)