Internet-Dienstleister GFT entlässt ein Zehntel der Belegschaft
Statt 230 Millionen Euro erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr nur noch 165 Millionen Euro Umsatz.
Der Internet-Dienstleister GFT hat seine Umsatzerwartungen gekappt. Statt 230 Millionen Euro erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr nur noch 165 Millionen Euro Umsatz. Auf Grund der schwachen Konjunktur sollen bis zu 120 Mitarbeiter gehen, etwa ein Zehntel der Belegschaft, teilte das am Neuen Markt notierte Schwarzwälder Unternehmen mit. So soll ein leicht positives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erreicht werden. Außerdem werde geprüft, ob an den Standorten in Deutschland und Spanien kurz gearbeitet werden soll.
"Die Investitionszurückhaltung von Unternehmen aller Branchen und den steigenden Preisdruck insbesondere im IT-Dienstleistungsbereich kann man nicht mehr als konjunkturabhängigen Einbruch bezeichnen, die man zeitweise überbrücken kann", rechtfertigt der GFT-Vorstandsvorsitzende Ulrich Dietz die Maßnahmen. Sein Unternehmen habe es mit einer fundamentalen Entwicklung im IT-Bereich zu tun, der man mit "strukturellen Maßnahmen und neuen Dienstleistungsansätzen" begegnen müsse. (anw)