Furcht vor Hacker-Angriffen in den Schulämtern
Computer, die sensible Daten enthalten, dürfen in Brandenburgs Schulämtern nicht an das Internet angeschlossen werden.
Brandenburgs Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) befürchtet Hacker-Angriffe auf die Datennetze der zu Jahresbeginn in Brandenburg neu eingerichteten sechs Schulämter. Das müsse aus Gründen des Datenschutzes aber unbedingt ausgeschlossen werden, antwortete Reiche auf eine parlamentarische Anfrage. Deshalb werde derzeit intensiv am Aufbau neuer Technologien gearbeitet, die zur weiteren Erhöhung der Sicherheit beitragen.
Obwohl jeder Arbeitsplatz in den Schulämtern theoretisch über einen Internetanschluss verfügt, müssen laut Reiche bislang angesichts der Hacker-Gefahr jene davon ausgeschlossen bleiben, die sensible Personaldaten bearbeiten. Die Installation der EDV-Technik sei inzwischen an allen sechs Standorten – Eberswalde (Barnim), Perleberg (Prignitz), Frankfurt (Oder), Wünsdorf (Teltow-Fläming), Brandenburg/Havel und Cottbus – nahezu abgeschlossen.
Jeder Arbeitsplatz für die Schulräte und das Fachpersonal ist demnach mit modernen Computern und der notwendigen Software ausgestattet. Installiert wurden nach Auskunft von Reiche auch die Server zur Vernetzung der Arbeitsplätze innerhalb eines Schulamtes. (dpa) / (tig)