Sprint läuft Umsatzerwartung hinterher
Und noch eine schlechte Nachricht aus der Telecom-Branche: Der US-Telekommunikationskonzern Sprint hat eine Umsatzwarnung herausgegeben.
Und noch eine schlechte Nachricht aus der Telecom-Branche: Der US-Telekommunikationskonzern Sprint hat eine Umsatzwarnung herausgegeben. Der Umsatz werde im laufenden Quartal um einen "niedrigen zweistelligen Prozentbetrag" zurĂĽckgehen -- bislang hatte das Unternehmen mit einem einstelligen Prozentbetrag beim RĂĽckgang gerechnet. Auf den Gewinn werde der UmsatzrĂĽckgang allerdings keine Auswirkungen haben, heiĂźt es in einer Mitteilung. Die Sprint Fon Group rechnet mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebidta) von rund 4,6 Milliarden US-Dollar (etwa 4,9 Milliarden Euro) und einem Gewinn je Aktie von 1,4 US-Dollar. Dabei seien minimale Verluste im Hochgeschwindigkeitsnetz ION eingerechnet.
FĂĽr seine Mobilfunktochter PCS rechnet das Unternehmen zudem in diesem Jahr mit einem geringeren Kundenzuwachs als ursprĂĽnglich erwartet. Das Ziel, Ende 2002 drei Millionen Kunden mehr als im Vorjahr zu haben, werde um 10 bis 15 Prozent verfehlt. Bei PCS werde ein Ebidta im zweiten Quartal von mindestens 800 Millionen US-Dollar erwartet. Der Gewinn je Aktie wird bei 0,33 US-Dollar erwartet. FĂĽr das Gesamtjahr rechnet PCS mit einem Ebidta von rund drei Milliarden US-Dollar. (tol)