Der Markt für Desktop-PCs auf dem Tiefpunkt
Im April 2002 ging der Umsatz um 22,5 Prozent im Vergleich zum April 2001 zurück.
Der Markt für Desktop-PCs erlebte im April 2002 seinen "grausamsten" Monat, meinen die Marktforscher von NPDTechworld. Gegenüber April 2001 sei der Umsatz weltweit um 22,5 Prozent zurückgegangen. Damit war er seit vier Jahren der Monat mit den geringsten Umsatzzahlen. Zwar gehöre der April traditionell zu den schwachen Monaten, trotzdem drücke die Zahl aus, wie hart es derzeit auf dem Markt zugehe. Tiefer kann die Kurve also kaum mehr sinken, meinen die Marktforscher. In den kommenden Monaten erwarten sie einen Anstieg der Umsatzzahlen und positive Raten.
Der Trend zum Notebook hält zwar weiterhin an. Doch ein mittlerer Preisanstieg von 100 US-Dollar pro Notebook verhinderte im April 2002, dass der Umsatz um mehr als 1 Prozent zunahm. NPDTechworld führt den Preisanstieg unter anderem auf die Einführung des mobilen Pentium 4 zurück. Mobile Rechner seien teurer als Desktop-PCs. Daher hätten die Verbraucher sich bei Neuanschaffungen zunächst zurückgehalten und beobachtet, wie sich der Markt entwickelt. (anw)