Erste internationale Konferenz zur Spracherkennungstechnik
Rund 300 Experten aus dem In- und Ausland beschäftigen sich derzeit in Berlin mit den Verständigungsproblemen zwischen Menschen und Maschinen.
Rund 300 Experten aus dem In- und Ausland beschäftigen sich bis morgen auf der Langtech 2002 (The New European Forum for Language Technology) in Berlin mit den Verständigungsproblemen zwischen Menschen und Maschinen. Auf dem ersten Forum dieser Art steht die Entwicklung und Vermarktung von sprachtechnischen Produkten wie Übersetzungsprogrammen und automatische Telefonauskünften im Mittelpunkt. Die deutsche Forschung sei auf diesem Gebiet weltweit mit führend, sagte Uwe Thomas, Staatssekretär im Forschungsministerium, zum Start am Donnerstag.
Themenbereiche der Tagung sind Lösungen für die Steuerung von Software und Maschinen und für Behinderte; dazu kommen unter anderem Bereiche wie Content-Management, eLearning und Lösungen für die Lokalisation von Software. Im Ausstellungsbereich präsentieren Unternehmen ihre Produkte, Anwendungen und Prototypen. Internationale Vertreter aus Forschung und Wirtschaft werden in den Tagungsräumen und Workshops über ihre Erfahrungen im Sprachtechnologiemarkt sowie über aktuelle und zukünftige technologische Entwicklungen berichten. Darüber hinaus sollen sich kleine Unternehmen und Start-Ups über Finanzierungsmöglichkeiten informieren und mit Investoren und Kapitalgebern zusammenkommen können. (anw)