IBM-Datenbank heilt sich selbst [Update]

In der nächsten Version von IBMs Datenbankserver sollen Funktionen enthalten sein, mit der sie ihre Funktionstüchtigkeit selbst überwacht.

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IBM hat die für Ende des Jahres angekündigte Version 8 des Datenbankservers DB2 für einen allgemeinen Beta-Test zur Verfügung gestellt. Gegenüber der Vorversion sind vor allem "selbst heilende" Funktionen hinzugekommen, mit der die Ausfallsicherheit des Servers erhöht werden soll. So kann die Datenbank nun per E-Mail, Pager oder PDA eine Nachricht an ihren Administrator senden, wenn etwa der Speicherplatz knapp wird oder sich ein anderes Problem abzeichnet. Vorschläge zur Bereinigung des Problems kann das "Health Center" bereits mitliefern. Ein neuer, halb automatischer "Configuration Advisor" sorgt nach Ansicht von IBM dafür, dass die Datenbank von vornherein optimal konfiguriert ist und Probleme erst gar nicht auftreten.

Ein weiterer Bereich, in dem DB2 erweitert wurde, ist laut IBM das Thema XML. So gebe es jetzt eine Web-Services-Schnittstelle, über die man nicht nur auf Inhalte der Datenbank selbst zugreifen kann, sondern über die sich der Server auch Daten aus anderen Quellen besorgen kann, die er dann nach außen hin wie eigene Datensätze zur Verfügung stellt. Bei der Unterstützung von XML-Dokumenten fehlt allerdings noch das "Projekt Xperanto", das IBM Anfang des Jahres angekündigt hatte. (hos)