Internet hilft bei Katastrophenbewältigung
Die Mitteilungen des Krisenstabes während des Elbe-Hochwassers waren ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung der Katastrophe, meint Brandenburgs Innenminister.
Das Internet hat sich aus Sicht des brandenburgischen Innenministeriums zur Kommunikation bei Katastrophen bewährt. Beispielsweise seien die dort eingestellten Mitteilungen des Krisenstabes ein wichtiger Beitrag bei der Bekämpfung des Elbe-Hochwassers gewesen, sagte Minister Jörg Schönbohm am Sonntag. Sie hielten regelmäßig über die aktuelle Gefahrenlage auf dem Laufenden. Polizei und Katastrophenstab hätten mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit Standards gesetzt.
Laut Ministerium hat Brandenburgs Online-Informationsmanagement inzwischen international Interesse geweckt: Vertreter des damaligen zentralen Katastrophenstabes würden am kommenden Mittwoch Seminarteilnehmern aus öffentlichen Verwaltungen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands ihre Internet-Erfahrungen schildern. Auf die Hochwasser-Seite der Polizei griffen seinerzeit einige zehntausend Interessierte zu. (dpa) / (anw)