Ukraine-Krieg: Samsung und Paypal stoppen Russland-Geschäft
Samsung stoppt den Verkauf in Russland und spendet an Hilfsorganisationen in der Ukraine. Paypal stellt alle Dienstleistungen in Russland ein.
(Bild: Valeriya Zankovych/Shutterstock.com)
Der Bezahldienst Paypal stellt seine Dienstleistungen in Russland komplett ein, wie aus einem Brief des Paypal-CEO Dan Schulman hervorgeht. Die erste Seite dieses Briefs veröffentlichte der ukrainische stellvertretende Ministerpräsident Mychajlo Fedorow auf Twitter.
Immer mehr Unternehmen stellen Russland-Geschäft ein
Außerdem liefert Samsung keine Smartphones, Unterhaltungselektronik, Chips oder weitere Produkte mehr nach Russland und spendet 5 Millionen US-Dollar sowie Elektronik im Wert von einer Million US-Dollar an Hilfsorganisationen in der Ukraine. Das berichtet der Nachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf eine Mail des Unternehmens. "Unsere Gedanken sind bei jedem, der betroffen ist, und die Sicherheit aller unserer Angestellten und ihrer Familien hat für uns höchste Priorität", heiße es in der Mail.
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Fedorow hatte mehrere Firmen direkt angesprochen, darunter auch Samsung. Die wachsende Liste der Unternehmen, die ihr Russland-Geschäft teils daraufhin einstellen, umfasst unter anderem Apple, Google, Intel und Microsoft.
(jow)