Mandrake im Aufwind

Wo die gesamte IT-Branche jammert und eine Hiobsbotschaft die nächste jagt, meldet der französische Linux-Distributor Mandrake eine positive Geschäftsentwicklung.

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Von
  • Oliver Diedrich

Wo die gesamte IT-Branche jammert und eine Hiobsbotschaft die nächste jagt, meldet der französische Linux-Distributor Mandrake eine positive Geschäftsentwicklung. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/2002 habe man bei einem Rekordumsatz von 1,6 Millionen Euro einen Verlust von 940.000 Euro eingefahren. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz damit um 35 Prozent gestiegen, während sich die Nettoverluste auf ein Drittel verringert hätten.

Gleichzeitig starten die Franzosen die Betatestphase der neuen Version 9 ihrer Linux-Distribution. Wichtigste Neuerung neben den wie üblich aktualisierten Softwarepaketen (Kernel 2.4.19, KDE 3.0, Gnome 2.0) dürfte der Einsatz des gcc 3.1 sein. Nach Limbo, der Ende Juni erschienenen Betaversion des kommenden Red Hat 8.0, ist Mandrake damit die zweite Distribution, die auf den neuen Compiler umsteigt. Interessenten können die Beta1 im Internet bekommen. (odi)