Regulierungsbehörde schafft Referat für Internet-Ökonomie
Das neue Referat der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post soll zur besseren Beurteilung der ökonomischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Internet beitragen.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) will sich verstärkt um Fragen der Internet-Ökonomie kümmern. Hierzu sei ein neues Referat geschaffen worden, gab der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, bekannt. Die aktuellen Debatten um die Vorleistungspauschale, den schnellen Internetzugang DSL und um Breitbandzugänge zeigten, dass dem Markt für den Internetzugang beim Wettbewerb in den Netzen eine Schlüsselrolle zukomme. Das neue Referat soll zur besseren Beurteilung der ökonomischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Internet beitragen.
Die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland habe sich in den vergangenen drei Jahren von rund zehn Millionen auf 26 Millionen mehr als verdoppelt, heißt es in einer Mitteilung der Behörde. "Dieser Trend hält an. Im selben Maße steigt auch die Anzahl der privaten Internetzugänge. Die Branchen Telekommunikation, Informationstechnologie und Medien wachsen immer rasanter zusammen und die Bedeutung der Datenkommunikation nimmt im Verhältnis zur Sprachkommunikation zu. Dies wird sich auch auf die Netze der nächsten Generation auswirken", meinte Kurth. Die Regulierungsbehörde müsse den "Kompetenzaufbau verstärken", um die Bedeutung der durch das Internet geschaffenen Wertschöpfungskette besser beurteilen und die Entwicklung bei der Konvergenz der Netze abschätzen zu können. (anw)