Telefonieren: Im Festnetz teurer, per Handy billiger

Die deutschen Verbraucher müssen offensichtlich mit weiter steigenden Kosten fürs Telefonieren leben.

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Von
  • Jürgen Kuri

Die deutschen Verbraucher müssen offensichtlich mit weiter steigenden Kosten fürs Telefonieren leben: Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt im September im Jahresvergleich um 0,7 Prozent; gegenüber dem August 2002 kletterten sie um 0,2 Prozent. In den Vormonaten August und Juli waren die Telefonkosten im Jahresvergleich bereits um 0,5 respektive 0,7 Prozent gestiegen.

Hauptursache für den Anstieg sind Preissteigerungen im Festnetz, halten die obersten Statistiker des Bundes fest: 1,6 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahrs wurden hier im Schnitt fällig; die Anschluss- und Grundgebühren stiegen gar um 4,7 Prozent. Inlandsferngespräche wurden um 0,5, Auslandsferngespräche um 5,9 Prozent teurer. Immerhin verzeichneten die Statistiker bei den Ortsgesprächen Preissenkungen von 2,7 Prozent im Jahresvergleich. Gegenüber dem Vormonat kletterten die Preise im Festnetz insgesamt um 0,2 Prozent.

Mobilfunkkunden dagegen können sich freuen: Auch im September 2002 fielen die Preise für Gespräche mit dem Handy im Jahrsvergleich um 2,3 Prozent; gegenüber dem Vormonat blieben sie immerhin unverändert. Bei den Kosten für die Internetnutzung gab es sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch gegenüber dem Vormonat keine Veränderung. (jk)