Schadensersatzklage gegen Handy-Hersteller abgewiesen
Das US-Bezirksgericht in Baltimore hat gestern eine Schadensersatzklage wegen möglicher Krebsschäden durch Handys abgewiesen.
Das US-Bezirksgericht in Baltimore hat gestern eine Schadensersatzklage wegen möglicher Krebsschäden durch Handys abgewiesen. Die zuständige Richterin Catherine Blake sah keine hinreichende wissenschaftliche Begründung für die vom Kläger vorgebrachten Argumente und wies die Klage ab.
Der US-Neurologe Christopher Newman, der unter einem bösartigen Gehirntumor litt, hatte im August 2000 acht große Telekommunikationsfirmen, darunter auch Motorola, auf 800 Millionen US-Dollar Schadensersatz verklagt. Newman warf den Unternehmen vor, sie hätten nicht auf die mögliche Gesundheitsgefahr ihrer Produkte hingewiesen. (wst)