US-Carrier wollen Schutz vor bankrotten Kunden

Die insolvente WorldCom schuldet Verizon noch 121 Millionen Dollar.

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  • Torge Löding

Nach dem US-Telecom-Unternehmen SBC BellSouth hat nun auch der Branchenriese Verizon bei der Federal Communications Commission (FCC) eine Änderung der Zahlungsabwicklung zwischen Netzbetreibern und Resellern beantragt, melden US-Medien. Hintergrund ist die WorldCom-Pleite -- WorldCom hatte Leitungskapazitäten von Verizon gemietet und nach Verizon-Angabe noch immer Außenstände in Höhe von 121 Millionen US-Dollar.

Um die "Rechte der Carrier" zu verteidigen, müssen nach der Meinung von Verizon-Chef William P. Barr nun neue Regelungen von der Regulierungsbehörde FCC zugelassen werden -- zum Beispiel könnte Resellern zur Sicherheit eine Kaution abverlangt werden oder sie könnten für Leistungen zur Kasse gebeten werden, die sie erst in Anspruch nehmen wollen. Kritiker vermuten hinter den Anträgen von SBC BellSouth und Verizon allerdings eine verdeckte Preiserhöhung. Die FCC hat nun zwei Wochen Zeit, sich zu äußern. (tol)