Fast 20 Millionen Online-Konten in Deutschland

Online-Banking hat in Deutschland deutlich an Verbreitung gewonnen.

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  • JĂĽrgen Kuri

Online-Banking hat in Deutschland deutlich an Verbreitung gewonnen. So sind Ende vergangenen Jahres in Deutschland fast 20 Millionen Online-Konten geführt worden. Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken bedeutet dies gegenüber 2000 eine Steigerung um ein Drittel. Von 1997 bis 2001 habe sich die Zahl der Online-Konten insgesamt mehr als verfünffacht -- zwar halte der Aufwärtstrend beim Online-Banking weiter an, habe sich aber im Vergleich zu den Boomjahren abgeschwächt.

Aufgeteilt nach Bankengruppen sind der unangefochtene MarktfĂĽhrer beim Online-Banking nach Angaben des Verbandes die Privatbanken mit etwa neun Millionen Konten und einem Marktanteil von mehr als 45 Prozent. Auf Platz zwei rangieren die Sparkassen mit 5,9 Millionen Online-Konten und knapp 30 Prozent Marktanteil. Volks- und Raiffeisenbanken haben rund 3,5 Millionen, die Postbank etwa 1,3 Millionen (6,6 Prozent) Online-Konten registriert. Die Volks- und Raiffeisenbanken kommen damit auf 17,7 Prozent Marktanteil, die Postbank allein auf 6,6 Prozent.

Standard beim Erledigen von Bankgeschäften am Computer sind nach Angaben des Bundesverbandes Kontostandsabfragen, Überweisungen in Deutschland und innerhalb Europas sowie die Abwicklung von Daueraufträgen. Auch Online-Brokerage gehöre zum "selbstverständlichen Angebot" im Internet -- ob sich allerdings der Aufschwung beim Aktienhandel im Internet, der vor allem Privat- und Kleinanleger anlockte, angesichts der Flauten an den Börsen weiter fortsetzen lässt, ist wohl mehr als fraglich. (jk)