Doom III räumt E3-Awards ab
Knapp einen Monat nach der Electronic Entertainment Expo 2002 in Los Angeles wurden die besten Spiele ausgezeichnet.
Nachdem mit der E3 die größte Computerspielemesse ihre Pforten geschlossen hat und die Entwickler bereits wieder in den Studios an der Einhaltung der knapp gesetzten Deadlines arbeiten, wurden die begehrten Game Critics Awards: Best of E3 verliehen. Die unabhängige 40-köpfige Jury hat insgesamt in 16 Kategorien das jeweils beste Spiel oder Hardwareprodukt ausgezeichnet. Als eindeutiger Gewinner ging diesmal der Ego-Shooter Doom III von id Software aus der Entscheidung hervor. Die texanische Spieleschmiede heimste für die Fortsetzung der Doom-Actionreihe die Auszeichnungen Best of Show, Best PC Game, Best Action Game, Special Commendation for Graphics und Special Commendation for Sound ein -- letzteres natürlich unter spezieller Erwähnung von Trent Reznor von den Nine Inch Nails, der für den Soundtrack verantwortlich zeichnet.
Den Preis Best Original Game erhielt das Xbox-Spiel Psychonauts von Double Fine Productions. Mit Spannung erwartet wurde auch die Entscheidung der Jury in der Kategorie Best Role Playing Game. Dieser Preis ging an Neverwinter Nights von BioWare, das Ende Juni in den Handel kommen soll. Ebenfalls in die Riege der Besten wurden zwei reine Onlinespiele aufgenommen. So fiel Star Wars Galaxies von LucasArts, die hierzulande vorerst keine Spieleserver aufstellen wollen, die Auszeichnung Best Online Multiplayer und The Sims Online Best Simulation Game zu.
In der Kategorie Best Console Game hat sich The Legend of Zelda vom Nintendo-Starentwickler Miyamoto gegen die anderen nominierten Titel durchgesetzt. Aber auch das französische Studio Ubi Soft ist nicht leer ausgegangen. Dessen Spiel Splinter Cell erhielt den Zuschlag für Best Action/Adventure Game. Als einzige Hardware wurde der WaveBird Wireless Controller für den GameCube in der Rubrik Best Console Hardware ausgezeichnet. (daa)