DSL-Anbieter QSC verringert Verlust

Der deutsche DSL-Dienstleister konnte im vergangenen Quartal seinen Umsatz gegenĂĽber dem zweiten Quartal 2001 um 20 Prozent auf 11,5 Millionen Euro steigern.

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Der deutsche DSL-Dienstleister QSC konnte im vergangenen Quartal seinen Umsatz gegenĂĽber dem zweiten Quartal 2001 um 20 Prozent auf 11,5 Millionen Euro steigern. Allerdings bleiben unter dem Strich vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) rote Zahlen, die das Unternehmen aber immerhin von 23,6 Millionen Euro auf 16 Millionen Euro eindampfen konnte. Im ersten Halbjahr 2002 erzielte QSC 21,1 Millionen Euro Umsatz nach 12,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2001.

QSC sieht darin einen positiven Trend, der sich auch im Liquiditätsverbrauch widerspiegele, wie es in einer Mitteilung heißt. Der Liquiditätsabfluss verringerte sich demnach von 19 Millionen Euro im zweiten Quartal 2001 auf nunmehr 17,2 Millionen Euro. Mit dazu beigetragen haben dürften Preiserhöhungen und ein Umbau des Zugangsnetzes, den QSC mit Effizienzoptimierung begründete.

Weiter heißt es, "ungeachtet der schwachen Konjunktur hält QSC an der Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2002 in Höhe von 46 bis 54 Millionen bei einem geplanten Verlust auf EBITDA-Basis zwischen minus 60 und minus 70 Millionen Euro fest." Das Unternehmen plant auf dieser Basis im kommenden Jahr die Gewinnzone zu erreichen. An der Frankfurter Börse verursachte die Nachricht keine Euphorie. Das QSC-Papier dümpelt bei schwacher Nachfrage auf 0,67 Euro und hat sich damit gegenüber dem Vortag nicht verändert. (anw)