Kurz informiert: RT DE, Künstliche Intelligenz, Studio Display, Maker Faire

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Der deutschsprachige russische Sender RT DE darf in Deutschland sein Programm vorerst nicht weiter veranstalten und versenden. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin in einer Eilentscheidung bekannt gegeben. Nach dem Medienstaatsvertrag bräuchten private Anbieter zur Veranstaltung von Rundfunkprogrammen eine Zulassung, die habe RT DE nicht. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingelegt werden.

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Eine KI, die eigentlich bei der Entwicklung von Medikamenten gefährliche Nebenwirkungen ausschließen soll, hat innerhalb weniger Stunden Zehntausende potenziell tödliche chemische Verbindungen identifiziert. Wie das Team um Fabio Urbina von dem US-Unternehmen Collaborations Pharmaceuticals im Fachmagazin Nature Machine Intelligence erläutert, waren sie bei ihrer Arbeit nie auf den Gedanken gekommen, die Zielstellung umzudrehen. Ihr Algorithmus entwickelt Moleküle mit der Bedingung, dass die für Menschen nicht giftig sein dürfen. Erst als man eine Einladung vom Labor Spiez aus der Schweiz erhalten habe, um auf einer Konferenz über den möglichen Missbrauch der Technik zu sprechen, habe man darüber nachgedacht. Die Forschung bezeichnet das Team um Urbina als Weckruf für alle Forscherinnen und Forscher, die Künstliche Intelligenz für die Medikamentenentwicklung einsetzen. Man müsse sich jetzt mehr mit potenziellem Missbrauch der eigenen Technik auseinandersetzen und mögliche Schutzmaßnahmen erarbeiten.

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Die wichtigsten News des Tages komprimiert auf 2 Minuten liefert unser werktäglicher News-Podcast. Wer Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant benutzt, kann die News auch dort hören bzw. sehen. Bei Alexa einfach den Skill aktivieren oder Google Assistant sagen: "Spiele heise Top".

Apples brandneuer Monitor, das Studio Display, wird mit einem Softwareproblem ausgeliefert, das für eine unterdurchschnittliche Aufnahmequalität der integrierten Kamera sorgt. Nachdem Apple zunächst keine Antwort auf das Problem hatte, kam Ende der Woche dann ein offizielles Statement. Man habe ein "Problem entdeckt, bei dem das System sich nicht so wie erwartet verhält". Aus diesem Grund werde man "Verbesserungen in einem Software-Update" vornehmen. Allerdings nannte Apple keinen Termin für den Fix.

Verrücktes aus dem 3D-Drucker, Zeitmaschinen oder postapokalyptischer Schmuck: Am 26. und 27. März wird die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund zu einem kreativen Labor und einem Treffpunkt für Maker und Fans. Die Maker Faire Ruhr startet zum fünften Mal nach zweijähriger Corona-Zwangspause und als limited edition. In diesem Jahr gibt es rund 30 Stände und interaktive Workshops, gepaart mit unterhaltsamen Vorträgen und einer Wissenschaftsshow in entsprechend zu buchenden Zeitfenstern.

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(igr)