Software-Manager soll Multimedia-Initiativen bündeln

Als Beauftragter der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern soll der frühere Software-Manager Klaus-Dieter Bloch künftig für bessere Nutzung des Internet in Wirtschaft, Bildung und Behörden des Landes sorgen.

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  • dpa

Der frühere Software-Manager Klaus-Dieter Bloch soll künftig alle Bemühungen in Mecklenburg-Vorpommern zur besseren Nutzung des Internet in Wirtschaft, Bildung und Behörden koordinieren. "Mit der Bestellung eines solch kompetenten Kümmerers hat die Landesregierung nunmehr all unsere Forderungen erfüllt", sagte der Vorsitzende des Multimedia-Beirats, Alfons Rissberger, am Samstag in Schwerin.

Bloch, der beim Dachverband der Unternehmensverbände im Land angesiedelt werde, solle dafür sorgen, dass die Nutzeffekte moderner Kommunikationstechnologien schneller wirksam werden. "Trotz unserer Appelle passiert einfach noch zu viel nebeneinander. Das kostet Zeit und Geld. Und das kann sich ein Land wie Mecklenburg-Vorpommern als Letztes leisten", so Rissberger, Chef der DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH.

Zudem erwarte er, dass auf Betreiben Blochs die bundesweite Multimedia-Initiative D21 noch mehr auf das Land ausstrahle. Rissberger gilt als einer der Väter dieser Initiative, in der sich etwa 300 Firmen und Institutionen zusammengeschlossen haben. Bislang komme der Nordosten zum Beispiel bei den Förderprogrammen des Bundes zum Aufbau leistungsfähiger Forschungseinrichtungen zu kurz, beklagte Rissberger. Für das Küstenland müsse noch lauter die Werbetrommel gerührt werden: "Viele im Süden oder Westen Deutschlands wissen ganz offenkundig nicht, dass Mecklenburg-Vorpommern zu Deutschland gehört." (dpa) / (tig)