"Schreckgespenst" weiter auf dem Vormarsch
Der am vergangenen Montag bekannt gewordene Wurm "Bugbear" (Schreckgespenst) breitet sich angeblich weltweit rasant aus.
Der offenbar aus Malaysia stammende Computer-Wurm "Bugbear" (Schreckgespenst) verbreitet sich weltweit mit großer Geschwindigkeit. Erste Meldungen zum Schädling hatte es am Montag gegeben. Berichten verschiedener Medien zu Folge soll er sich besonders schnell auf Rechnern in England verbreiten, gefolgt von Australien und Neuseeland. Aber auch in den USA, ganz Westeuropa, Indien und Brasilien steige die Zahl der befallenen Computer. Laut Antiviren-Softwarehersteller McAfee sind in den USA 4,3 Prozent, in Europa bereits 14 Prozent und in Australien über ein Viertel aller gescannten Rechner von "Bugbear" befallen.
Der Schädling wird von Experten als besonders gefährlich eingestuft, weil er vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarten-Nummern auszuspähen versucht. Zu seiner Verbreitung nutzt der Wurm eine seit längerem bekannte Sicherheitslücke in Microsofts EMail-Programmen Outlook und Outlook Express. (tig)