Weltpostverein: E-Mail kann traditionelle Post nicht ersetzen

Der Fortbestand des traditionellen Postnetzes sei unter anderem für die Menschen in Entwicklungsländern absolut unabdingbar, erklärt der Weltpostverein.

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  • dpa

Moderne Nachrichtenübermittlung, zum Beispiel per E-Mail, kann nach Ansicht des Weltpostvereins (Universal Postal Union, UPU) das traditionelle Postnetz nicht ersetzen, erklärte UPU-Generaldirektor Thomas Leavey am Montag in einer Botschaft zum diesjährigen Weltposttag. Der Weltpostverein, eine UN-Sonderorganisation mit Sitz in Bern, wurde 1874 gegründet. Er legt die Regeln des internationalen Postverkehrs fest.

Nach Ansicht Leaveys können E-Mails und elektronische Nachrichtendienste zwar gewisse persönliche Mitteilungen ersetzen, die früher in Briefen oder auf Karten mitgeteilt wurden. Der Zugang zum Internet sei jedoch ungleich verteilt, heißt es in der Erklärung. Die technologische Kluft zwischen Arm und Reich und damit der Zugang zu Internet werde immer breiter und tiefer. Der Fortbestand des traditionellen Postnetzes sei deshalb für die Menschen in Entwicklungsländern absolut unabdingbar. (dpa) / (jk)