Acrobat Reader für Palm OS in neuer Version
Adobe hat den Acrobat Reader für PalmOS kräftig aufgebohrt.
Adobe hat den Acrobat Reader für Palm OS kräftig aufgebohrt. Das bisher in der Version 1.1 und nur auf Englisch erhältliche Programm gibt es jetzt als Acrobat Reader 2.0. Entsprechende Download-Angebote für das kostenlose Programm existieren bereits, jetzt sogar für andere Sprachen als Englisch. Die bekommt man allerdings erst nach umständlicher Prozedur: Man muss im Auswahlmenü den Eintrag für die englische Version stehen lassen. Anders als das Auswahlmenü es nahelegt, bekommt man daraufhin eine Liste mit verschiedenen Sprachoptionen vorgesetzt und kann sich die deutsche Version holen.
Die Software agiert nach wie vor in zwei Stufen: Ein PC-Programm, das in Version 2.0 auch unter Mac OS bereitsteht, verhilft den Dokumenten zu einem dynamischen, zur Displaygröße passenden Zeilenumlauf -- am besten funktioniert das mit Dateien des Formats Acrobat 5, die entsprechende Formatierungshilfen schon mitbringen. Eingebettete Bilder kann man nach Wahl in Originalgröße, verkleinert oder gar nicht auf den PDA übernehmen. Der Zusatzschritt ist erforderlich, weil im Gegensatz etwa zu Pocket PCs Endgeräte mit Palm OS nicht in der Lage sind, PDF-Dokumente "nativ", also mit skalierten Schriften, wiederzugeben.
Mittlerweile soll der Reader auch den Umgang mit geschützten und farbigen Dokumenten beherrschen. Und im Vergleich zur Vorversion, die sich noch mit Palm OS 3.1 begnügte, verlangt der neue Reader mit Palm OS 3.5 und 350 kByte RAM nach deutlich mehr Geräteressourcen. Zum Ausgleich sollen sich darzustellende Dokumente jetzt vom eingebauten RAM des PDA auch in wechselbare Flashspeicher wie SD-Card und Memory Stick verlagern und gleich von dort aus darstellen lassen, was allerdings mit Betaversionen des neuen Readers mitunter noch auf Probleme stieß. (hps)