47 Prozent der erwachsenen Deutschen sind online
Der Anteil der Internet-Nutzer an der Gesamtbevölkerung ist im vergangenen halben Jahr nicht weiter angestiegen.
Der Anteil der Internet-Nutzer an der Gesamtbevölkerung hat sich im vergangenen halben Jahr stabilisiert und liegt auch im dritten Quartal 2002 bei 47 Prozent aller Deutschen ab 18 Jahren. Dies meldet die Forschungsgruppe Wahlen Online in ihren aktuellen Strukturdaten zum Internet. Vor einem Jahr betrug der Anteil der erwachsenen Deutschen mit Zugang zum Internet noch 39 Prozent.
Die Männer sind demnach im Internet weiterhin deutlich überrepräsentiert: 54 Prozent der Männer, aber nur 41 Prozent der Frauen nutzen das Internet. Während über zwei Drittel der unter 40-Jährigen und 62 Prozent der 40- bis 49-Jährigen über einen Zugang zum Internet verfügen, sind es bei den Älteren deutlich weniger. Nur 46 Prozent der 50- bis 59-Jährigen sind online und bei den über 60-Jährigen ist noch immer erst jeder Siebte im Netz.
In den alten Bundesländern liegt der Anteil an Internet-Nutzern mit 48 Prozent noch immer leicht über dem im Osten mit 42 Prozent. Zwischen Stadt und Land gibt es dagegen kein so deutliches Gefälle. Etwa 52 Prozent derjenigen, die in einer Stadt über 100.000 Einwohnern leben, verfügen über einen Internet-Zugang. In Orten bis 20.000 liegt der Anteil bei 49 Prozent und in Städten bis 100.000 Einwohner bei 48 Prozent. Nur in Orten unter 5000 Einwohnern fällt der Anteil mit 44 Prozent etwas niedriger aus.
Die Forschungsgruppe Wahlen erhob die Daten durch telefonische Befragungen von insgesamt 3880 Deutschen ab 18 Jahren. (anw)