Motorolas UMTS-Handys sollen 1200 bis 1500 Euro kosten

Die Produktion des UMTS-Handys A830 von Motorola ist im Werk Flensburg bereits angelaufen.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Die Netzbetreiber, die ein UMTS-Testnetz nach dem anderen in Betrieb nehmen, scheuen sich mit wenigen Ausnahmen noch, die Netze für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies aber nicht nur wegen möglicherweise noch auftretender technischer Schwierigkeiten, sondern auch, weil die Endgeräte fehlen. Dies soll sich aber ändern -- und auch wieder schöne Gewinne in die Kassen der Hersteller spülen.

Denn die UMTS-Zukunft dürfte auch für den Mobilfunkkunden nicht billig werden: Der US-Konzern Motorola will in diesem Jahr seine ersten UMTS-Handys für 1.199 Euro (ohne Kamera) und 1.499 Euro (mit Kamera) auf den Markt bringen. Die Produktion des Modells A830 ist im Werk Flensburg bereits angelaufen, teilte Motorola mit. Ende September hatte auch Marktführer Nokia sein erstes UMTS-Handy 6650 präsentiert, allerdings noch keine Preise genannt. Ob die Netzbetreiber wie bei den herkömmlichen GSM-Netzen die Handys stark subventionieren, dürfte angesichts der horrenden UMTS-Lizenzkosten und der notwendigen Investitionen zumindest hierzulande sehr fraglich sein. (jk)