Pocket-PC-Software macht Smartphones MMS-fähig

Das Software-Unternehmen Materna hat eine Software vorgestellt, mit der Pocket-PC-Smartphones Multimedia-Nachrichten (MMS) versenden und empfangen können.

vorlesen Druckansicht 51 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Dortmunder Software-Schmiede Materna hat eine Software vorgestellt, mit der Pocket-PC-Smartphones Multimedia-Nachrichten (MMS) versenden und empfangen können. Der Anny Way MMS Client soll ausschließlich über die Funknetzbetreiber angeboten werden. Die Software lässt sich im Erscheinungsbild weitgehend an die Wünsche der Provider anpassen und zum schnellen Zugang zum MMS-Dienst vorkonfigurieren. Damit auch Organizer mit Pocket-PC-Betriebssystem zusammen mit einem per IrDA oder Bluetooth angebundenen Handy MMS-Meldungen empfangen können, muss der Provider jedoch einen MMS-Enabler installieren, der Probleme bei der Erkennung eingehender Multimedia-Nachrichten beheben soll.

Der MMS-Client nutzt zur Zusammenstellung der Mitteilungen die Beschreibungssprache SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language), mit der man Text, Bilder und Töne zu kleinen Präsentationen vereinigen kann. Für die Darstellung der Multimedia-Teile einer MMS greift der Client auf die Audio- und Videoprogramme des Betriebssystems zurück.

Materna verhandelt zurzeit mit verschiedenen Netzanbietern, so etwa mit T-Mobile. Der Provider könnte mit der Software-Lösung beispielsweise das Smartphone MDA zu einem MMS-Handy aufrüsten. Ob die Client-Software den Endkunden etwas kosten soll, hängt von den Netzbetreibern ab. Wann der Anny Way MMS Client zu haben ist, steht noch nicht fest. (rop)