3Dlabs setzt P10-Grafikchip auf Workstation-Grafikkarten ein
Der englische Chip- und Grafikkartenentwickler 3Dlabs kündigt eine Serie von Grafikkarten mit dem neuen P10-Chip an.
Der englische Chip- und Grafikkartenentwickler 3Dlabs kündigt eine Serie von Grafikkarten mit dem neuen P10-Chip an. Die "Visual-Processing"-Serie ist für professionelle CAD- und 3D-Design-Anwendungen optimiert und bildet ein neues Segment, das unterhalb der Serie mit den Flaggschiffen der 3DLabs-Grafikkarten, den Wildcat III 6110/6210, angesiedelt ist.
Die Wildcat VP760 mit 64 MByte Speicher ist vorwiegend für den CAD-Einsatz gedacht. Die Modelle Wildcat VP870 und Wildcat VP970 sind mit 128 MByte Speicher bestückt und eigenen sich auch für anspruchsvolle 3D-Design-Aufgaben. Alle drei Modelle verfügen über einen analogen und einen digitalen Monitor-Anschluss für gemischten Zweischirmbetrieb und können über einen Adapter auch zwei Röhrenmonitore parallel betreiben.
Die Ausstattung umfasst OpenGL-1.2- und DirectX-8.1-Treiber (Vertex Shader 1.1 und Pixel Shader 1.2) für Windows XP/2000; Windows-98-Treiber sollen folgen. Auf Anfrage sind auch Prototypen-Treiber für OpenGL 2.0 und DirectX 9 erhältlich. 3Dlabs gibt für die drei Modelle ViewPerf-7-ugs-Werte von 12,08, 13,4 und 15,6 an. Eine FireGL8800 und eine Quadro 900XGL liegen bei etwa 13,5. Im Test mit SolidEdge V11 soll die Wildcat VP870 einen Wert von 8 erzielen, während FGL8800 und Quadro 900XGL bei rund 6,7 liegen.
Der Hamburger Distributer dcp nennt für die Wildcat VP760 und VP870 Preise von 730 und 980 Euro, wobei die VP760 ab Juli und die VP870 im August verfügbar sei. Die Wildcat VP970 sollte eigentlich 1500 Euro kosten -- nach neuesten Informationen wird die VP970 aber wohl gar nicht in den Handel kommen, da sie sowohl preislich als auch mit ihrer Leistung zu dicht an der Wildcat III 6110 liegt. (Manfred Bertuch) / (jk)