IT-Branche glaubt an die treibende Kraft der Informationstechnik

Gerd Tenzer, Präsident des VDE, trotzt der Krise und macht seiner Branche Mut.

vorlesen Druckansicht 50 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Informationstechnologie wird nach Einschätzung der IT- und Elektrobranche trotz der anhaltenden Flaute einer der Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft bleiben. "Die große Ära der Telekommunikation und damit auch der Telekommunikationsnetze steht erst noch bevor", verkündete Gerd Tenzer, Präsident des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik (VDE) und Technikvorstand der Deutschen Telekom, am heutigen Montag bei der Eröffnung der Konferenz Networks 2002 in München. So werde beispielsweise die breitbandige Telekommunikation in allen Kundensegmenten zum Standard werden. Auch Bayerns Staatskanzlei-Chef Erwin Huber betonte, mittel- und langfristig seien die Chancen für Hochtechnologie-Unternehmen weiterhin sehr gut.

"Über die Zukunft vieler Anbieter entscheidet ihre Fähigkeit, die fortschreitende Konvergenz von Sprach-, Daten- und Multimedia-Diensten in mobilen und Festnetzen zu stemmen", heißt es in der Ankündigung der Konferenz. "Wer es nicht schafft, diese Dienste sicher und zuverlässig anzubieten, wird zu den Verlierern gehören." Die Networks 2002 will bis kommenden Freitag Unternehmen "solide Informationen" für ihre strategischen Netzwerk-Planungen liefern. Laut VDE wollen rund 400 Spezialisten aus aller Welt zum Beispiel über die Anforderungen an die Netze der Zukunft diskutieren und welche Technologien und Standards eingesetzt werden sollten. (anw)