Kurz informiert: Lieferdienst-Leak, Android-Apps, Bahnverkehr, Mars
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Lieferdienst-Leak verrät Geheimdienste und Militärs
Eine geleakte Datenbank eines russischen Essenslieferdienstes ist nicht nur echt, sondern bietet auch interessante Einblicke in die Welt der Geheimdienste und des Militärs des Landes. Das hat das Investigativportal Bellingcat ermittelt und zwei Wochen nach dem Bekanntwerden einige Erkenntnisse öffentlich gemacht. Anhand der Daten zu Kunden und Kundinnen von Yandex.Eats habe man nicht nur eine bislang unbekannte Person in Verbindung mit dem Giftanschlag auf den Oppositionspolitiker Alexei Nawalny identifizieren können. Man habe auch bereits bekannte Gebäude von Geheimdiensten und des Militärs als solche bestätigen und unbekannte finden können. Das Leak verdeutlicht damit einmal mehr, was für wertvolle Datenschätze Internetdienste ansammeln.
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Google setzt eigene Bezahlmethode durch
Google setzt den Bezahlweg-Zwang in seinem Android-Store nun strenger um. Eine letzte Frist endete am 1. April. Nun dürfen App-Anbieter ihre eigenen Bezahlmethoden auch nicht mehr über Umwege in ihren Apps platzieren. Betroffen sind mehrere Apps, das US-Technikmagazin The Verge nennt etwa Amazons Audiobook-Dienst Audible. In der Android-App von Audible konnte man bisher etwa Hörbücher noch mit Kreditkarte kaufen, das soll nun nicht mehr möglich sein.
Bahn-Chaos in den Niederlanden
Der Bahnverkehr in den Niederlanden ist am Sonntag weitgehend zusammengebrochen. Tausende Reisende harrten stundenlang an Bahnhöfen aus. Nachdem lange Zeit unklar war, worin genau das Problem besteht, erklärte ein Bahnsprecher, es sei eine Software ausgefallen, mit der die Einsatzplanung der Züge koordiniert und dabei Vorfälle wie aktuell notwendig werdende Umleitungen berücksichtigt werden. Ohne dieses System könne die Sicherheit nicht gewährleistet werden. Damit standen die meisten Züge des staatlichen Bahnunternehmens still. Erst in der Nacht zum Montag stabilisierte sich die Lage.
Mars hat zwei Schallgeschwindigkeiten
Der Mars ist ein leiser Planet und Geräusche pflanzen sich in der Atmosphäre ganz anders fort als auf der Erde: Mitten im für Menschen hörbaren Spektrum ändert sich die Schallgeschwindigkeit. Das sind erste Ergebnisse der Analysen von Aufnahmen, die der NASA-Rover Perseverance auf dem Roten Planeten gemacht hat. Wegen des immens hohen CO₂-Anteils von 96 Prozent und des drastisch niedrigeren Drucks werde Schall viel stärker gedämpft als auf der Erde. Das treffe insbesondere die hohen Töne, die sich viel langsamer ausbreiten als tiefe Töne. Eine Unterhaltung in dieser Umgebung wäre deshalb schon über wenige Meter äußerst schwierig.
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(igr)