Handspring schließt Vertriebs-Zweigstelle in Deutschland
Aus den niedrigeren Umsätzen der letzten Zeit zieht PDA-Hersteller Handspring nun Konsequenzen und gibt die Vertriebs-Filiale in München auf.
Aus den niedrigeren Umsätzen der letzten Zeit, die von 61 auf 49 Millionen US-Dollar schrumpften, zieht PDA-Hersteller Handspring nun Konsequenzen und gibt die Vertriebs-Filiale in München auf. Von der Aufgabe sind vier Arbeitsplätze betroffen. Insgesamt möchte man das Unternehmen von bisher 380 Mitarbeitern auf etwa 300 eindünnen. Auch die Zweigstellen in den Niederlanden und Großbritannien gibt Handspring auf. Zukünftig soll der europäische Vertrieb über die Schweizer Zentrale in Genf von den zwölf dortigen Mitarbeitern abgewickelt werden.
Für die deutschen Partner und Distributoren der Handspring-Geräte soll sich durch diesen Schritt nichts ändern. Ob die Qualität des Supports zukünftig die gleiche sein wird, bleibt allerdings fraglich. Für die Mitarbeiter kam der Entschluss aus den USA unerwartet. Offenbar wurde der deutsche Zweig vorher nicht in den Entscheidungsprozess mit eingebunden. Stefan Kühn, Handspring-Sales-Manager in Deutschland, kritisierte die Entscheidung, indem er zu bedenken gab, dass durch solch ein Schritt vor dem Weihnachtsgeschäft eine negative Stimmung bei den Kunden aufkommen könne. (dal)