Acer widersteht PC-Krise in Europa
Der taiwanische PC-Hersteller Acer hat seine Verkäufe in Europa im zweiten Quartal um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert.
Der taiwanische PC-Hersteller Acer hat seine Verkäufe in Europa im zweiten Quartal um 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gesteigert und laut eigener Angaben einen Marktanteil von 5,5 Prozent erreicht.
Der Notebook-Markt sei um 10,1 Prozent gewachsen, wobei Acer mit einem Wachstum von 29,4 Prozent mehr als die anderen Hersteller profitieren konnte und nun auf Rang vier in Europa rangiere. Bei Desktop-PCs konnte Acer sogar entgegen dem fallenden Trend (11,3 Prozent Einbruch) um 12,5 Prozent wachsen.
Anfang vorigen Jahres hatte Acer den Konzern neu gruppiert und den Multimedia-Bereich Benq sowie die Hardware-Fertigung Wistron ausgegliedert. Nach dieser einjährigen Restrukturierungsphase habe sich "ein stetig steigendes Wachstum eingestellt", sagte der CEO und Vorsitzende Stan Shih. Der Geschäftsführer von Acer Deutschland Walter Deppeler sieht die "klare, auf den indirekten Vertriebskanal ausgerichtete Channel-Politik" als Schlüssel zum Erfolg. (jow)