Microsoft startet Mission zu "Jupiter"

Auf seiner Hausmesse MEC 2002 hat Microsoft eine ganze Reihe von Neuerungen fĂĽr .NET-Business-Server angekĂĽndigt.

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Von
  • Torge Löding

Auf seiner Hausmesse MEC 2002 hat Microsoft eine ganze Reihe von Neuerungen für .NET-Business-Server angekündigt. So zum Beispiel die neuen Speicherlösungen Volume Shadow Copy Service (VSS) und Virtual Disk Service (VDS). Als Teil der Speicher-Architektur beim .NET Server 2003 sollen sie das Zusammenspiel zwischen Storage-Hardware, Storage-Software und Business-Anwendungen verbessern. Stolz verwies David Thompson, Vice President für Server Products bei Microsoft, auf die breite Kundenpalette. Unternehmen von Dell über IBM bis NEC würden VSS und VDS bereits nutzen, sagte der Manager. VSS -- wie VDS ein Schlüsselelement für die neue Filesystem-Struktur bei Windows -- soll nach Unternehmensangaben aufgrund seiner Integrationsfähigkeiten bessere Backup-Kopien (so genannte Shadow Copies) erstellen können.

Für eine bessere Kommunikation sollen die Projekte mit den Codenamen Jupiter und Titanium sorgen. Ersteres hat den Anspruch, E-Business-Server zusammenzubringen, um sie zu einem "Informations-Ökosoystem", wie Microsoft es nennt, zu verbinden. In den nächsten 18 Monaten soll dieses "Ökosystem" -- plus neuer Geschäftsprozess-Steuerungs-Software und verbessertem XML-Webservice-Support -- bei Microsoft-Kunden realisiert werden. Damit auch Unternehmen mit Unix-Servern den Weg zu Windows beschreiten, lockt Microsoft mit einer Migrationskampagne. Bei Titanium handelt es sich um die kürzlich angekündigte nächste Version von Exchange. (tol)