IBM wird Zulieferer fĂĽr Kodaks Digital-Cinema-Initiative

Kodak hat IBM als Lieferant von Servern, Speicher und Peripheriegeräten für das neue Kodak Digital Cinema Operating System (COS) auf Linux-Basis auserkoren.

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Die Eastman Kodak Company hat IBM als Lieferant von Servern, Speicher und Peripheriegeräten für das neue Kodak Digital Cinema Operating System (COS) auserkoren. Dies teilte Kodak im Rahmen der Cinema Expo International Conference in Amsterdam (Holland) mit, auf der das Unternehmen sein Digitalkino-System einschließlich Projektor-Prototyp präsentierte. Kodak geht davon aus, dass die ersten Systeme bis Jahresende installiert sein werden.

COS umfasst neben der Aufbereitung von Filmen, der Distribution und der digitalen Projektion auch Kopierschutzverfahren, die illegale Kopien des digitalen Audio- und Videomaterials verhindern sollen. Im Fokus stehen dabei allerdings zunächst nicht unbedingt Kinofilme, sondern Werbefilmchen, die digital wiedergegeben werden sollen. COS soll so gewissermaßen durch die Hintertür zum offenen Standard und "Rückgrat" für das digitale Kino der Zukunft werden.

Bob Mayson, General Manager und Vice President der "Entertainment Imaging"-Abteilung bei Kodak, verwies bei der Bekanntgabe der Partnerschaft mit IBM auf die guten Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Firmen, die bereits seit langer Zeit bestünden. Big Blue wird unter anderem eServer und Network-Attached-Storage-Lösungen (NAS) liefern, während Kodak die Programmierung der Software und des gesamten System-Designs übernimmt sowie die Bereiche Training, Service und Support. Als Betriebssystem kommt Red Hat Linux 7.2 zum Einsatz. (nij)