Liquiditätsprobleme bei zwei Gesellschaften der Telesens-Gruppe

Für die beiden schottischen Konzerngesellschaften solle ein Insolvenzverwalter eingesetzt werden, hieß es bei dem Kölner Telecomsoftware-Anbieter.

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  • dpa

Knapp eine Woche nach dem Insolvenzantrag des Kölner Telecomsoftware-Anbieters Telesens KSCL haben nun auch zwei schottische Gesellschaften der Gruppe Liquiditätsengpässe. "Für die beiden schottischen Konzerngesellschaften mit knapp 400 Beschäftigten soll ein Insolvenzverwalter eingesetzt werden", sagte am Mittwoch die Sprecherin der Telesens KSCL AG, Nina von Moltke, in Köln. In der Domstadt sind von der Zahlungsunfähigkeit des Softwareanbieters fast 100 Beschäftigte betroffen.

Ein Insolvenzverwalter sei in Köln bislang noch nicht bestellt. Telesens ist nach eigenen Angaben ein führender Anbieter von Abrechnungssystemen für die Telekommunikation in Deutschland. Das am Neuen Markt notierte Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der Gruppe rund 700 Mitarbeiter an sechs Standorten in sechs Ländern. Im Jahr 2001 fuhr das Unternehmen bei einem Umsatz von 82 Millionen Euro einen Jahresfehlbetrag von 245 Millionen Euro ein. (dpa) / (jk)