Neue Software soll Sonys Aibo selbstständiger machen
Die künstlichen Hunde vom Typ ERS-210A und ERS-210 sollen mit der neuen Software eigenständig die Ladestation aufsuchen, wenn sie "Hunger" haben.
Sonys künstliche Hunde vom Typ ERS-210A und ERS-210 -- beide kosten 1914 Euro -- sollen mit einer neuen Software eigenständiger werden. Durch Aibo Recognition wird dem mechanischen Gefährten mit einem 16 MByte fassenden Memory Stick die Fähigkeit implantiert, seinen Besitzer anhand der Stimme und des Aussehens selbst in einer Menschengruppe erkennen und auf ihn reagieren zu können.
Wenn Aibo "Hunger" hat, also wenn der Akku zur Neige geht, dackelt er selbstständig zur Ladestation, schließt sich dort an und verlässt sie auch wieder automatisch. Software und Memory Stick kosten zusammen 99 US-Dollar und sollen Ende November erhältlich sein, teilt die Sony-Sparte Entertainment Robot America (ERA) mit.
Die Entwickler von ERA meinen, mit der neuen Software die Selbstständigkeit und Individualität der Aibos erweitert zu haben. Zudem bietet der japanische Elektronik-Konzern seit Juni das Software-Development-Kit "OPEN-R SDK" an. Mit Hilfe von selbstgeschriebenen C++-Programmen sollen die Roboter-Hunde völlig neue Verhaltensweisen "lernen". (anw)