Yaha.E wurmt Pakistan

Hinter dem vergangene Woche entdeckten E-Mail-Wurm Yaha.E, der auf die Website der pakistanischen Regierung zielt, steckt angeblich eine indische Hackergruppe.

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Der Kaschmir-Konflikt erreicht den Cyberspace: Hinter dem vergangene Woche entdeckten E-Mail-Wurm Yaha.E steckt angeblich eine indische Hackergruppe. Mit dem Wurm soll die Website der pakistanischen Regierung lahm gelegt werden, berichtet das Magazin Security Focus. In der Tat ist diese zurzeit nicht erreichbar. Angeblich wollen indische Hacker die pakistanische Gruppe GForce beeindrucken, die sich auf das Defacement von Webseiten verlegt hat und dort etwa auf den Kaschmir-Konflikt hinweist.

Yaha.E verbreitet sich über den Anhang in E-Mails, die unterschiedliche Betreffzeilen enthalten können. Er kann auch Antiviren-Software auf dem infizierten Rechner lahm legen. Schließlich sucht der Wurm nach Mailadressen und verbreitet sich über eine eingebaute SMTP-Engine. Der Wurm hat ein DoS-Programm anbei, das ständig die Website der pakistanischen Regierung aufruft.

Mehr dazu in Telepolis: Ein indischer Wurm gegen Pakistan (anw)