Corel schließt zweites Quartal mit Verlusten ab
Der kanadische Software-Hersteller Corel beendet das zweite Quartal 2002 mit einem Umsatz von 30,8 Millionen und einem Verlust von 6,3 Millionen US-Dollar.
Der kanadische Software-Hersteller Corel beendet das zweite Quartal 2002 mit einem Umsatz von 30,8 Millionen und einem Verlust von 6,3 Millionen US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres schrieb das Unternehmen mit einem Gewinn von 2,3 Millionen US-Dollar noch schwarze Zahlen, die Umsätze lagen bei 36 Millionen US-Dollar und damit 17,3 Prozent höher.
Corel-CEO Derek Burney kann sogar den flauen Zahlen Positives abgewinnen. Trotz der weiterhin schwachen Wirtschaft und dem Umstand, dass Corel in letzter Zeit keine neuen Versionen seiner Hauptprodukte auf den Markt gebracht hat, seien die Verkäufe in Europa, dem nahen Osten und Asien bis dato um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen -- was die rückläufigen Umsätze auf dem US-amerikanischen Markt auffange. Wenig Bewegung und damit ein ähnliches Ergebnis wie im zweiten Quartal erwartet Burney für das dritte Quartal 2002.
Der für Juli geplante Stapellauf der CorelDraw Graphics Suite 11 -- in Deutschland voraussichtlich Anfang September -- sowie "einige andere Einführungen" während der nächsten Monate sollen das Geschäft wieder ankurbeln: Corel will laut Burney im vierten Quartal 15 bis 20 Prozent mehr Umsatz einfahren als im zweiten Quartal und wieder deutlich in der Gewinnzone liegen.