PSI mit kleinerem Vorstand und Umsatzwarnung
Das Softwarehaus reduziert seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr.
Das Softwarehaus PSI AG reduziert seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr. "Der nochmals verschärfte konjunkturelle Einbruch führt dazu, dass PSI 15 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr erzielen wird", heißt es in einer Mitteilung. PSI erwartet einen operativen Verlust (EBIT) von 12 Millionen Euro.
Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben aber weiterhin über liquide Mittel in Höhe von 21,6 Millionen Euro und einen Auftragsbestand von 114 Millionen Euro. Im Geschäftsfeld Netzmanagement erhöhte sich die Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr sogar um 71 auf 526 Mitarbeiter. Im Produktionsmanagement wurden hingegen 121 Angestellte entlassen.
Die zwei Vorstände Dietrich Jaeschke und Ali-Akbar Alizadeh-Saghati werden früher als geplant -- bereits zum 30. November -- ihre Ämter zur Verfügung stellen. Nach einer kurzen Rückkehr in die Gewinnzone war das Berliner Softwarehaus im ersten Halbjahr 2002 wieder in die roten Zahlen gerutscht. (tol)