Car-Kit mit Freisprech- und Surfeinrichtung
Unter dem Namen Audio 3000 bringt der Funk-Spezialist Funkwerk Dabendorf ab dem 1. September eine neue Freisprecheinrichtung fĂĽrs Auto auf den Markt, mit der man sein Handy optional auch als Modem nutzen kann.
Der Funk-Spezialist Funkwerk Dabendorf bringt ab dem 1. September den Car Communicator Audio 3000 auf den Markt. Bei dem Gerät handelt es sich um eine Auto-Freisprechanlage, mit der sich unterschiedliche Mobiltelefone im Fahrzeug betreiben lassen. Es besteht aus einer Grundplatte (Haltesystem), die irgendwo im Wageninneren angebracht wird und auf die man über einen speziellen Halter das Handy aufsteckt.
Anders als bei Vorgängermodellen, etwa dem Audio 2000, verfügt das Audio 3000 über eine Lautstärkeregelung, die sich unabhängig vom Mobiltelefon über zwei Tasten regeln lässt. Eine Aktionstaste dient dazu, Gespräche anzunehmen, zu beenden sowie die Sprachsteuerung zu aktivieren. Das Gerät verfügt über ein Telefonbuch, das bis zu 30 Einträge mit Namen hinterlegt und zum Abruf bereitstellt. Alle Kommandos sowie die Wahl von Ziffern erfolgt nach Angaben des Unternehmens sprecherunabhängig, sodass die Anlage von jedem bedient werden könne. Auch verspricht die kontinuierliche Spracherkennung die Ansage von Rufnummern in Zifferngruppen oder kompletten Rufnummern. Ferner verfügt das Audio 3000 für Notfälle über eine SOS-Taste, mittels der sich eine in einem seperaten Telefonbucheintrag gespeicherte Notrufnummer anwählen lässt.
Für Geräte wie Laptops oder PDAs bietet das Audio 3000 eine Datenschnittstelle, über die sich per optional erhältlichem Datenkabel (RS-232) das Handy als Modem nutzen lässt, etwa zum Abruf von E-Mails. An einer USB-Variante werde zurzeit noch gearbeitet. Ebenso entwickele man eine Bluetooth-Schnittstelle für das Audio 3000, sodass auch Handys, die über keine andere Schnittstellen verfügen, mit der Freisprecheinrichtung betrieben werden können sollen, heißt es.
Zur Markteinführung soll es neben dem Basis Set bereits Halter (Cradles) für die Handy-Modelle Siemens C45/ME45/S45/M50/MT50, Nokia 6210/6310/6310i und für das Ericsson T68/T68i geben. Weitere Cradles, etwa für das Motorola V70 sowie für neue Siemens- und Nokia-Modelle seien in Vorbereitung. Das Basis Set soll mit Elektronikbox, Mikrofon und Anschlusskabelsatz 235 Euro kosten, wobei ein Handy-Halter nochmals mit 89 Euro zu Buche schlägt. (mur)