55 Beschäftigte bei Qivive erhalten Übergangsjobs

Heute wurde über den zahlungsunfähigen Internetdienstleister das Insolvenzverfahren eröffnet.

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Heute wurde über den zahlungsunfähigen Internetdienstleister Qivive das Insolvenzverfahren eröffnet. Für 55 Beschäftigte gibt es nach Angaben der Insolvenzverwaltung bereits Übergangsjobs. Sie würden für 80 Prozent der Bezüge zunächst drei Monate lang bei der Consult Personaldienstleistungen GmbH beschäftigt, teilte die Insolvenzverwalterin, Rechtsanwältin Angelika Amend, am Dienstag mit. Das Unternehmen ist auf Personalentwicklung und Vermarktung spezialisiert. Dies sei eine Art vorgezogener Sozialplan, der für gewöhnlich erst lange nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens greifen würde.

Auch für die übrigen rund 20 Beschäftigten werde eine Lösung gesucht. Über längerfristige Regelungen gebe es Gespräche mit Investoren. Der Ticketvertrieb der Lufthansa-Tochter Start, des Axel Springer Verlags und des Konzertveranstalters Deag hatte im April Insolvenz angemeldet. (anw)