Expansion von OpenTV kostet halbe Belegschaft den Job

Nach den jüngsten Akquisitionen streicht der US-Spezialist für Settop-Boxen-Software jetzt nahezu die Hälfte seiner Arbeitsstellen.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der US-Spezialist für Settop-Boxen-Software OpenTV streicht nahezu die Hälfte seiner Jobs. Wie das im kalifornischen Mountain View angesiedelte Unternehmen mitteilte, müssen 315 Angestellte zum Ende des ersten Quartals 2003 die Firma verlassen. Zudem sollen acht Regionalvertretungen in den USA geschlossen werden. Als Grund gab OpenTV schlechte wirtschaftliche Bedingungen sowie eine notwendige Umstrukturierung des Unternehmens nach den jüngsten Akquisitionen an.

Im September erst hatte OpenTV mit ACTV und Wink Communications zwei Spezialisten für interaktive Fernseh-Anwendungen gekauft und dafür insgesamt 193 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt. Durch die Stellenstreichungen erwartet OpenTV jetzt Einsparungen in Höhe von 60 Millionen US-Dollar jährlich. Weltweit sollen mittlerweile mehr als 35 Millionen Settop-Boxen mit Software von OpenTV ausgestattet sein -- die meisten davon in Europa. (pmz)