Studie: Wie sich Verbraucher künftige Elektronik vorstellen
Elektronische Heinzelmännchen für Haushalt und Garten würden einen reißenden Absatz erzielen.
Elektronische Heinzelmännchen für Haushalt und Garten würden einen reißenden Absatz erzielen. Das zeigt eine repräsentative Studie des Verbandes Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) unter 1000 Personen über 14 Jahren in Deutschland. Sie wurden gebeten, auf Fragen zu antworten wie: Was sollte zukünftige Elektronik leisten? Was würden sie sich wünschen, wenn alles machbar und möglich wäre?
Mit deutlichem Abstand wünschen sich 39 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer Roboter oder technische Unterstützung in Haushalt und Garten. 23 Prozent der Frauen sehnen sich nach einer Bügel- und Putzhilfe, während sich damit nur 8 Prozent der Männer beschäftigen. Insgesamt hat der Bereich "Haushalt und Garten" an Bedeutung gewonnen: Im Jahr 1999 hatten sich lediglich 21 Prozent der Frauen und 12 Prozent der Männer mehr technische Hilfe gewünscht.
Der Themenbereich "Computer und Internet" beispielsweise mit verbesserter Bedienung steht bei 16 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen auf der Wunschliste. Wichtiger ist laut VDE dagegen der Bereich "Auto und Verkehr" mit Schwerpunkten Autopilot, Navigation, Fahrsicherheit und Umweltschutz. Außerdem finden die Teilnehmer der Studie die Themen "Gesundheit, Medizin und Umwelt" wichtig.
Wie Technik, Systeme und Anwendungen realisiert werden können, darüber wollen Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik auf dem VDE-Kongress 2002 "NetWorlds" vom 21. bis 23. Oktober in Dresden diskutieren. Das Treffen der Elektro- und IT-Branche steht unter dem Motto "Leben und Arbeiten in vernetzten Welten". In 150 Vorträgen sollen Trends in der Informationstechnik, Mikroelektronik, Medizintechnik, Energietechnik und Automation vorgestellt werden. (anw)