Nächstes Mac OS X angeblich mit Journaling File System
Das nächste Update von Mac OS X soll Apple helfen, Boden im heiß umkämpften Server-Markt gutzumachen.
Das nächste Update von Mac OS X soll Apple helfen, Boden im heiß umkämpften Server-Markt gutzumachen. Bisher kann Apples Unix-System nicht mit einem Journaling File System aufwarten, das bei einem Systemabsturz ohne zeitaufwendige Überprüfung anhand eines internen Protokolls die Konsistenz des Dateisystems sicherstellen kann. Einem Bericht der eWeek zufolge bringt das Update auf Mac OS X 10.2.2, das bereits in den nächsten drei Wochen erhältlich sein soll, ein Journaling File System mit.
Die unter dem Codenamen "Elvis" entwickelte Erweiterung soll auf das bisherige Dateisystem HFS+ aufsetzen, aber aus Geschwindigkeitsgründen standardmäßig deaktiviert sein. Im Betrieb soll es einen Rechner bis zu 15 Prozent langsamer machen. Elvis soll besser sein als Windows' NTFS und gleichauf mit dem Dateisystem von BeOS liegen. Der Entwickler des BFS von Be, Dominic Giampaolo, arbeitet mittlerweile für Apple.
Ein erster Blick hinter die Kulissen einer frühen Version von Mac OS X 10.2.2 (Build 6F6) hat allerdings keinen Anhaltspunkt für ein Journaling File System ergeben. Neben einem neuen Darwin-Kernel (Version 6.2) aktualisiert das Update unter anderem das CUPS-Drucksystem, diverse Grafikkartentreiber sowie das Adressbuch, Apple Mail, Sherlock und den NetInfo Manager. Ob Elvis tatsächlich lebt, bleibt wohl bis zum Erscheinen des Updates offen. (adb)