Neue Telefonie-Leistungsmerkmale bei der Telekom [Update]

Die Telekom bietet ein umfassendes Sicherheitspaket für 1,99 Euro monatlich an. Neu ist vor allem eine Sperre für unerwünschte kommende Rufe.

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Die Telekom lotet die Möglichkeiten ihres digitalen Netzes immer weiter aus: Telekom-Kunden mit Analog- oder ISDN-Anschluss, die sich für ein neues Sicherheits-Paket entscheiden, können die Anwahl bestimmter Rufnummern sperren. Neu ist eine Sperre auch für ankommende Anrufe. In Sperrlisten kann der Anschlussinhaber festlegen, wer ihn anrufen darf und wer nicht. Bedienungsanleitungen für die Telekom-Angebote finden sich im PDF-Format im Internet.

Das Sicherheitspaket ist deutlich günstiger als die bisherige variable Rufnummernsperre. Neben der einmaligen Bereitstellungsgebühr von 5,16 Euro fällt ein monatliches Entgelt von 1,99 Euro an. Bei ISDN-Anschlüssen entfällt die einmalige Gebühr. Wer bereits eine veränderbare Rufnummernsperre gebucht hat, wird auf Wunsch auf das günstigere Sicherheits-Paket mit erweiterten Leistungsmerkmalen umgestellt. Die Umstellung aller Bestandskunden auf das neue Paket soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Der Kunde kann neben der Sperre bestimmter Rufnummerngruppen auch Listen mit erwünschten oder unerwünschten Anrufern festlegen. Diese umfassen 30 beziehungsweise 20 Einträge. Gerade die Filterung von kommenden Anrufen war immer wieder von Kunden gefordert worden. Da die Filterung in der Vermittlungsstelle stattfindet, greift sie auch, wenn der Anrufer seine Rufnummer unterdrückt.

Gegen die unerwünschte Anwahl von 0190-Rufnummern ist die variable Rufnummernsperre allerdings kein sicheres Mittel: Wenn die Sperre nicht greift, kann die Telekom auf eine Fehlbedienung des Nutzers verweisen. Sicherer ist die feste Rufnummernsperre: Wenn die Telekom diese nicht vereinbarungsgemäß schaltet, haftet sie für dadurch entstehende Entgelte bei Mehrwertdiensten. (uma)