Nur wenige Krypto-Clients interoperabel (Update)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zwölf kryptografische E-Mail-Clients auf ihre Interoperabilität testen lassen.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat zwölf kryptografische E-Mail-Clients auf ihre Interoperabilität testen lassen. Insgesamt hatten neun Hersteller ihre Lösungen eingereicht. Die quartalsmäßig durchgeführten Tests im Auftrag des BSI sollen sicherstellen, dass nur interoperable Produkte in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommen. Ansonsten würden Nachrichten nicht dargestellt werden und Verifikationsprozesse fehlschlagen.

Untereinander interoperabel waren die Clients authentemail von Secude, Trusted/MIME von Guardeonic, "cv act s/mail" von Cryptovision und "GDTrust Mail" von Secartis. Zu diesen Produkten ist Microsofts Outlook sowie der EE-Client von Avus Security interoperabel.

Für den uneingeschränkten Einsatz empfahlen die Tester jedoch nur "cv act s/mail" in der Produktversion für MS Outlook sowie für Novell GroupWise und "GDTrust Mail". Nur bedingt empfiehlt das BSI die Clients von Secude, Guardeonic, Micrsosoft und Avus Security. Durchgefallen sind damit Mailprotect von IBM, Safeguard von Utimaco und "T-Online E-Mail". (Christiane Schulzki-Haddouti) / (ju)