Sony und Toshiba wollen Marktanteil bei PCs ausbauen
Mit einer Verkaufsoffensive in den USA und Europa wollen die japanischen Konzerne Sony und Toshiba gegenĂĽber Billiganbietern wieder aufholen.
Mit einer Verkaufsoffensive in den USA und Europa wollen die japanischen Konzerne Sony und Toshiba gegenüber Billiganbietern wieder aufholen, berichtet die japanische Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun. Um sich nicht auf einen ruinösen Preiskampf einlassen zu müssen, wollen die beiden Firmen dabei vor allem durch besondere Features glänzen, hieß es bei Sony und Toshiba, ohne dass bereits nähere Details bekannt wurden.
Sony möchte bei den Verkäufen in die USA ein Wachstum von 44,4 Prozent auf 2,6 Millionen Geräte erreichen, während Toshiba vorhat, um 19,1 Prozent auf 2,8 Millionen Geräte zuzulegen. Weltweit will Sony die Verkäufe um 25,7 Prozent auf 4,4 Millionen Geräte steigern. Die beiden Konzerne möchten mit diesem Ausbau ihre Position auf dem Weltmarkt, auf dem sie momentan die Plätze 11 (Sony) und 7 (Toshiba) einnehmen, entscheidend verbessern: Angeblich strebt Sony gar den Sprung unter die ersten Fünf auf dem PC-Weltmarkt an.
Hilfsmittel für die Steigerung der Marktanteile soll bei Sony vor allem ein weiterer Ausbau der Verkäufe von Vaio-GR-Notebooks sein. Der Konzern will aber unter Umständen auch die in Japan populären Laptops der U-Serie und Desktop-Maschinen exportieren. Toshiba setze dagegen vor allem auf Notebooks, die mit WLAN-Funktion ausgerüstet sind. (jk)