Veranstalter: 80.000 Besucher in den Hallen und Optimismus in der Luft
Der IT-Branchenverband Bitkom rechnet mit leichter Stabilisierung der Nachfrage.
Von schlechter Stimmung war nach Ansicht der Veranstalter auf der diesjährigen IT-Fachmesse Systems, die am heutigen Freitag zu Ende geht, wenig zu spüren. Die Messe München zählte allerdings nur 80.000 Fachbesucher, verweist aber auf den hohen Anteil von Top-Entscheidern unter ihnen.
"Nachdem sich die Lage in der IT- und TK-Branche seit der letzten Systems nochmals drastisch verschlechtert hat, zeichnete sich auf der diesjährigen Systems ein Stimmungswandel ab", heißt es von der Messeleitung. Der Unternehmerverband Bitkom unterstützt diese Einschätzung -- eine Umfrage des Verbandes unter Ausstellern und Besuchern sei zu dem gleichen Ergebnis gekommen. "Die Messe verlief insgesamt so gut, dass wir für das kommende Jahr wieder steigende Ausstellerzahlen erwarten", meinte Bernhard Rohleder, Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Ein zielgenaues Marketing und Terminvereinbarungen im Vorfeld der Messe hätten den Grundstein für qualitativ hochwertige Fachgespräche auf den Ständen gelegt.
Die Messe-Veranstalter erklären in ihrem Schlussbericht, die IT-Messe habe die in sie gesteckten Erwartungen erfüllt, positive Signale zu setzen. Vielfach sei sogar von dem oft beschworenen "Silberstreifen am Horizont" gesprochen worden. In einer Bewertung haben 47 Prozent der Aussteller der Messe die Noten "ausgezeichnet" bis "gut" gegeben. In vergangenen Jahr lag dieser Wert bei nur 43 Prozent.
Die Besucherzahl lag allerdings klar unter den Erwartungen. Die Veranstalter hofften bei Messebeginn auf mehr als 100.000 Besucher. Im vergangenen Jahr war die Zahl um 18 Prozent auf 121.000 eingebrochen. Auch die Zahl der Aussteller war schon 2001 deutlich gesunken.
Siehe dazu auch: (tol)
- Stimmungswandel oder Pfeifen im Walde?
Ein erstes Fazit der Systems 2002 im Systems-Special auf heise online.