Handspring mit weniger Umsatz und Verlust
Um die Geschäfte auf Vordermann zu bringen, möchte der PDA-Spezialist stärker auf drahtlose Kommunikationsgeräte und Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern setzen.
Ob sich der PDA-Markt bald von seinem Sturzflug erholt, steht noch in den Sternen, da muss man sich als Handheld-Spezialist neue Geschäftsfelder erschließen: Und so hat es auch Palm-OS-Lizenznehmern Handspring vor. Um die Geschäfte noch weiter auf Vordermann zu bringen, möchte man noch stärker auf die drahtlosen Kommunikationsgeräte und entsprechende Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern setzen, meint Handspring-Chefin Donna Dubinsky.
4/00
51,8 Mio.
-19,5 Mio.
1/01
70,5 Mio.
-16,4 Mio.
2/01
115,6 Mio.
-7 Mio.
3/01
123,8 Mio.
-27,2 Mio.
4/01
61 Mio.
-67,2 Mio.
1/02
61,4 Mio.
-32,7 Mio.
2/02
70,5 Mio.
-19,8 Mio.
3/02
60 Mio.
-23,7 Mio.
4/02
49 Mio.
-15,4 Mio.
1/03
54,1 Mio.
-15,3 Mio.
Erste sichtbare Ergebnisse dieses Vorhabens sieht Dubinsky schon in den Geschäftszahlen des ersten Quartals: Die Netto-Verluste sanken von 32 Millionen US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahrs auf 15,3 Millionen US-Dollar. Allerdings ging auch der Umsatz zurück, und zwar von 61,4 Millionen US-Dollar auf 54,1 Millionen US-Dollar. Damit liegt Handspring aber immer noch über den Prognosen. Unter Ausschluss von Sonderbelastungen, etwa für die Umstrukturierung der Firma, betrug der Verlust 10 Millionen US-Dollar.
Anscheinend aber wird der schwächelnde PDA-Markt durch die Smartphones wie die Treo-Serie noch nicht so schnell ausgeglichen. Denn selbst Handspring muss die Erwartungen für das kommende Quartal nach unten korrigieren: Statt bislang mit 80 bis 90 Millionen US-Dollar Umsatz rechnet die Firma nun mit 54 bis 60 Millionen US-Dollar.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Handspring in US-Dollar
| Quartal | Umsatz | Gewinn/ Verlust |
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