Handspring mit weniger Umsatz und Verlust
Um die Geschäfte auf Vordermann zu bringen, möchte der PDA-Spezialist stärker auf drahtlose Kommunikationsgeräte und Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern setzen.
Ob sich der PDA-Markt bald von seinem Sturzflug erholt, steht noch in den Sternen, da muss man sich als Handheld-Spezialist neue Geschäftsfelder erschließen: Und so hat es auch Palm-OS-Lizenznehmern Handspring vor. Um die Geschäfte noch weiter auf Vordermann zu bringen, möchte man noch stärker auf die drahtlosen Kommunikationsgeräte und entsprechende Zusammenarbeit mit Mobilfunkbetreibern setzen, meint Handspring-Chefin Donna Dubinsky.
Erste sichtbare Ergebnisse dieses Vorhabens sieht Dubinsky schon in den Geschäftszahlen des ersten Quartals: Die Netto-Verluste sanken von 32 Millionen US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahrs auf 15,3 Millionen US-Dollar. Allerdings ging auch der Umsatz zurück, und zwar von 61,4 Millionen US-Dollar auf 54,1 Millionen US-Dollar. Damit liegt Handspring aber immer noch über den Prognosen. Unter Ausschluss von Sonderbelastungen, etwa für die Umstrukturierung der Firma, betrug der Verlust 10 Millionen US-Dollar.
Anscheinend aber wird der schwächelnde PDA-Markt durch die Smartphones wie die Treo-Serie noch nicht so schnell ausgeglichen. Denn selbst Handspring muss die Erwartungen für das kommende Quartal nach unten korrigieren: Statt bislang mit 80 bis 90 Millionen US-Dollar Umsatz rechnet die Firma nun mit 54 bis 60 Millionen US-Dollar.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Handspring in US-Dollar
| Quartal | Umsatz | Gewinn/ Verlust |
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