Ausgefeilte Röhrentechnik reduziert Bautiefe

Der Elektronikhersteller Samsung bringt die nach eigenen Angaben kürzeste Monitorröhre in der 19"-Klasse auf den Markt.

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Von
  • Eckhard Paul

Die Zeiten der Meilensteine bei der Entwicklung von Röhrenmonitoren sind zwar vorbei, dennoch zeigen verschiedene Hersteller von Kathodenstrahlröhren immer wieder Detailverbesserungen. So hat Samsung für 19-zöllige CRT-Monitore nun eine Röhre entwickelt, die eine besonders geringe Gerätebautiefe ermöglicht.

Der koreanische Konzern, der Monitorröhren im eigenen Haus entwickelt und produziert, zieht für den Vergleich der mechanischen Abmessungen die 17-Zoll-Gerätekategorie heran. Für das erste Modell, das mit der neuen Röhre bestückt ist, wird ein Platzbedarf von knapp 414 Millimetern genannt. Dies erreicht Samsung dadurch, dass der Elektronenstrahl in einem Winkel von maximal 100 Grad abgelenkt wird -- üblich sind bisher Ablenkwinkel von 90 Grad bei Röhren für Computermonitore.

Die neue Technik bringt Samsung unter dem Namen DynaFlat Short Length auf dem Markt. Der SyncMaster 957 FS, der mit dieser neuen Röhre auf den Markt kommt, ist aber kein Schnäppchen und kostet im Fachhandel etwa 430 Euro. Der Bildpunktabstand (Dotpitch) soll laut Samsung nur 0,20 Millimeter betragen. Doch auch wenn das Gerät mit allerlei Elektronik zur Anpassung der diversen Bildparameter ausgestattet ist, bleibt noch die Frage zu klären, welchen Einfluss die Vergrößerung des Ablenkwinkels auf die Bildschirmgeometrie und Konvergenz hat. (ecp)