UMTS zum Jahresende in Italien
Kommunikationsminister weist Spekulationen zurück, nach denen sich der Start für die dritte Mobilfunkgeneration auch in Italien verzögern könne.
Die italienischen Mobilfunkanbieter wollen nach einem Bericht der Zeitung Il Sole 24 Ore pĂĽnktlich zum Jahresende das UMTS-Netz fĂĽr die dritte Mobilfunkgeneration starten. "Die Anbieter bemĂĽhen sich alle, den geplanten Start fĂĽr UMTS einzuhalten", sagte der italienische Kommunikationsminister Maurizio Gasparri in einem Interview mit der Zeitung. Die italienische Regierung hatte insgesamt fĂĽnf UMTS-Lizenzen an H3G, Ipse, Tim, Vodafone Omnitel und Wind vergeben.
Gasparri reagierte damit auf Spekulationen, dass sich der UMTS-Start auch in Italien verzögern könnte. Das britische Mobilfunk-Unternehmen Vodafone hatte in der vergangenen Woche angekündigt, den kommerziellen UMTS-Start in Deutschland um rund ein halbes Jahr verschieben zu wollen. Der Chef der deutschen Vodafone, Jürgen von Kuczkowski, hatte die Verspätung damit begründet, dass die Endgeräte von zwei Lieferanten noch nicht den qualitativen Ansprüchen gerecht würden. Der Start werde sich voraussichtlich bis Frühjahr 2003 verzögern. (mgo)