Internet-Seiten in Italien wegen Gotteslästerung gesperrt
Weil sie Gotteslästerungen enthielten, sind fünf Internet-Seiten von der italienischen Polizei gesperrt worden.
Weil sie Gotteslästerungen enthielten, sind fünf Internet-Seiten von der italienischen Polizei gesperrt worden. Die in den USA beheimateten Betreiber der Seiten hätten Sprüche und Bilder gegen Gott und die Muttergottes ins Internet gestellt. Zudem hätten sie über das Internet Kleidungsstücke mit blasphemischen Aufschriften vertrieben, teilte die Polizei laut dpa mit. Die Ermittlungen hätten sich über zwei Jahre erstreckt. Von der "Internet-Verdunkelung" betroffen ist unter anderem Seite www.bestemmie.com.
Gotteslästerung ist in Italien strafbar, wird allerdings kaum mehr verfolgt. In Deutschland ist Blasphemie nicht an sich strafbar, sondern nur, wenn durch sie der öffentliche Friede gestört wird (StGB, § 166) -- allerdings gibt es hierzulande immer wieder Vorstöße für Gesetzesänderungen, durch die Blasphemie mit Sanktionen bedroht werden soll. (jk)